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SPD: Verleihung des Nobelpreises ist „großartige Entscheidung“

Allgemein

Die SPD in Baden-Württemberg hat die Verleihung des Friedensnobelpreises an die Menschenrechtsaktivisten Nadia Murad und Denis Mukwege als „großartige Entscheidung“ gewürdigt.

„Wir alle schulden gerade Nadia Murad tiefen Dank für ihre fast übermenschliche Art, mit ihrer Vergangenheit umzugehen“, erklärte die SPD-Landesvorsitzender Leni Breymaier. „Sie lässt nicht nach in ihrem Kampf, damit Terroristen, Menschenhändler und Kriegsverbrecher zur Rechenschaft gezogen werden. Sie hat sich erfolgreich für ein besseres Leben tausender Opfer sexueller Gewalt eingesetzt. Dafür hat sie meine ganze Bewunderung. Die neue Friedensnobelpreisträgerin ist Vorbild.

Auch SPD-Generalsekretärin Luisa Boos betonte die Vorbildfunktion von Murad. „Sie hat in ihrem jungen Leben so unfassbar viel Grausamkeit erlebt. Sie fand die Stärke darüber zu sprechen und wurde so zur Stimme des Leidens der Jesidinnen. Wenn eine junge Frau diesen Preis verdient hat, dann Nadia Murad“, so Boos. „Wer etwas verändern will, muss ihre Stimme in die Welt tragen. Wir können ihr und ihren Leidensgenossinnen nicht den Schmerz nehmen, aber wir können an einer friedlicheren Welt arbeiten.“ Die heute 25-jährige Nadia Murad überlebte eine dreimonatige IS-Gefangenschaft und war danach nach Deutschland gekommen. Sie lebt in Baden-Württemberg und macht als Sonderbotschafterin der Vereinten Nationen auf die Qualen der IS-Opfer aufmerksam.

 

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